06.04.2020

Im Moment dreht sich fast alles um ein Thema: Das Coronavirus oder auch COVID-19. Seit Mitte März 2020 sind alle dazu angehalten, sich an das von der Regierung ausgesprochene Kontaktverbot zu halten. Doch was ist, wenn gerade ein Umzug ansteht? Kann ein Umzug in der Corona-Krise gerade überhaupt stattfinden? Generell sollten Sie die aktuelle Lage mit in Ihre Planung aufnehmen und gegebenenfalls Ihre Checkliste für den Umzug um einige Punkte ergänzen. In diesem Blogartikel erfahren Sie mehr dazu!

Umziehen in der Corona-Krise: Was ist möglich?

Die gute Nachricht: Grundsätzlich ist ein Umzug auch in der Corona-Krise gestattet (Stand: 28.03.2020). Allerdings muss man einige Dinge beachten. Innerhalb von Deutschland ist das Umziehen weiterhin erlaubt. Ein Umzug ins Ausland ist davon ausgenommen. Hier gelten andere Regeln, da bereits einige Grenzen für Ein- und Ausreisen geschlossen wurden. Hier empfiehlt es sich, sich direkt an die entsprechenden offiziellen Stellen, wie dem Rathaus oder der Stadtverwaltung zu wenden. Zudem sollten die zuständigen Behörden des Ziellandes kontaktiert werden, da hier die Regelungen sehr unterschiedlich sind.

Ist ein Umzug in der Corona-Krise in Eigenregie möglich?

Das Kontaktverbot besagt, dass Menschenansammlungen untersagt sind. Darunter würde auch die Hilfe beim Umzug fallen, wenn mehrere Freunde und Bekannte helfen wollen. Zudem gibt es in einigen Bundesländern verschärfte Regelungen, die zu beachten sind. Wenn Sie sicher gehen wollen, sollten Sie im Vorfeld eines Umzugs deshalb am besten bei der Behörde am derzeitigen Wohnort nachfragen. Die einzige Hilfe, die zweifellos zum jetzigen Zeitpunkt gestattet ist, sind diejenigen, die in einem Haushalt zusammenwohnen. Wenn Sie alleine wohnen, wird ein Umzug in Eigenregie daher schwer zu realisieren.

Welche Einschränkungen gibt es beim Umzug in der Corona-Krise?

Neben den Einschränkungen der Umzugshelfer gibt es eine weitere Vorsichtsmaßnahme, die derzeit wichtig ist: Sollten Sie selbst infiziert sein und unter Quarantäne stehen, ist ein Umzug derzeit nicht gestattet. Hier ist die Verschiebung des Umzugs notwendig.

Welche Möglichkeit gibt es, den Umzug in der Corona-Krise durchzuführen?

Neben der Möglichkeit, den Umzug mit den im Haushalt lebenden Personen durchzuführen, gibt es noch eine weitere Variante. Der Umzug mit einem Umzugsunternehmen ist derzeit noch uneingeschränkt möglich (Stand: 28.03.2020). Das heißt, Sie können Ihren Umzug auch in der Corona-Krise problemlos mit einem professionellen Unternehmen durchführen.

In vielen Firmen werden die Helfer bereits mit Schutzmasken und Handschuhen ausgestattet und die Fahrzeuge werden regelmäßig desinfiziert. So verringern Sie und auch das Umzugsunternehmen eine weitere Ansteckung. Zudem werden derzeit alle Materialien wie Schutzfolien nach einem Umzug aus hygienischen Gründen entsorgt.

Was allerdings auch bei Umzugsunternehmen gerade schwierig ist: Der Umzug ins Ausland. Hier empfiehlt es sich, mit dem Umzugsunternehmen abzustimmen. Gegebenenfalls muss hier auch eine Verschiebung oder gar Stornierung des Auftrags erfolgen, sofern Sie bereits ein Unternehmen beauftragt haben.

Entstehen Kosten für einen ausgefallenen Umzug während der Corona-Krise?

Bisher gibt es hier keine einheitlichen Regelungen. Wenn ein Umzug abgesagt wird, sollten Sie einen Blick in den Vertrag werfen. Wenn beispielsweise ein Umzug aufgrund von einem Arbeitsverbot für Umzugsunternehmen ausfällt, wird das derzeit als höhere Gewalt angesehen. Das heißt, das Umzugsunternehmen ist nicht dazu verpflichtet, für Folgekosten aufzukommen. Auch eine Ersatzleistung ist hier ausgeschlossen.

Wenn die Umzugsfirma allerdings kurz vor dem Umzug den Termin absagt, ist dies eine andere Ausgangssituation. Hier müsste das Unternehmen haften. Generell gilt allerdings: Halten Sie den Kontakt zu dem Umzugsunternehmen aufrecht. Je näher der Umzug rückt, desto wichtiger ist es, dies in die Umzugsplanung mit aufzunehmen.